Fitness- und Gesundheits-Apps, Digitale Gesundheitsanwendungen
Fitness- und Gesundheits-Apps

Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz

Krankenkassen sind verpflichtet, in der Satzung Leistungen zur Förderung des selbstbestimmten gesundheitsorientierten Einsatzes digitaler oder telemedizinischer Anwendungen und Verfahren durch die Versicherten vorzusehen (§ 20k SGB V).

Die Leistungen sollen dazu dienen, den Versicherten die für die Nutzung digitaler oder telemedizinischer Anwendungen und Verfahren erforderlichen Kompetenzen zu vermitteln. Die Krankenkassen haben dabei die Festlegungen des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) zugrunde zu legen.

Unter Berücksichtigung der Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes vom 25. November 2020 (Regelungen des GKV-Spitzenverbandes zu bedarfsgerechten Zielstellungen, Zielgruppen sowie zu Inhalt, Methodik und Qualität der Leistungen nach § 20k Abs. 2 SGB V zur Förderung der digitalen Gesundheitskompetenz ab 25. November2020) prüft das BAS die beabsichtigten Satzungsregelungen der Krankenkassen. Aktuell (Stand 10. Januar 2021) wurden 3 Satzungsregelungen genehmigt und es liegen 3 Anträge zur Vorprüfung vor. 

Das BAS hat dabei einer Krankenkasse aufgegeben, die Leistungen zur Förderung der digitalen Kompetenz nicht nur in digitaler Form anzubieten. Für Menschen mit geringer digitaler Gesundheitskompetenz sind auch analoge Angebote zur Verfügung zu stellen.

(Stand: 31.05.2021)