Risikostrukturausgleich

Wissenschaftlicher Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

Zur Unterstützung des Bundesamtes für Soziale Sicherung bei der Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs wurde ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet.

Die Errichtung des Beirats erfolgte durch einen Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 3. Mai 2007.

Mit Schreiben vom 22. Juli 2021 des Bundesministers für Gesundheit, Jens Spahn, wurden für die nächsten drei Jahre folgende Expertinnen und Experten in den Wissenschaftlichen Beirat berufen:

Aufgaben des Wissenschaftlichen Beirats

Der Wissenschaftliche Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

  • berät das Bundesamt für Soziale Sicherung beim Verfahren der laufenden Pflege und zur Weiterentwicklung des Versichertenklassifikationsmodells.
  • überprüft regelmäßig, mindestens alle vier Jahre, in einem Gutachten die Wirkungen des Risikostrukturausgleichs. Hierbei sind insbesondere die Wirkungen auf den Wettbewerb der Krankenkassen und seine Manipulationsresistenz zu untersuchen.

Im November 2023 wird das Verfahren für das Ausgleichsjahr 2021 seinen Abschluss finden. Zugleich sind im Jahr 2023 in zwei separaten Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats die Wirkungen der Regionalkomponente sowie die Wirkungen des Ausschlussverfahrens für auffällige Risikogruppen, die beide erstmals im Risikostrukturausgleich des Ausgleichsjahrs 2021 umgesetzt wurden, zu untersuchen.
Weiter können das Bundesministerium für Gesundheit oder das Bundesamt für Soziale Sicherung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit den Beirat mit der Erstattung von Sondergutachten und Stellungnahmen beauftragen.
 

Gutachten des Beirats

Gutachten zu den regionalen Verteilungswirkungen

Gutachten zu den regionalen Verteilungswirkungen des Risikostrukturausgleichs (29. Juni 2018)

Korrigendum Regionalgutachten (16.01.2019)

Zusammenfassung Regionalgutachten (16.01.2019)

Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 29. Juni 2017: Mit dem Erlass wurde der Wissenschaftliche Beirat beauftragt, im Anschluss an das Sondergutachten zur Evaluation des Risikostrukturausgleichs bis zum 30. April 2018 im Rahmen eines weiteren Gutachtens die regionalen Verteilungswirkungen des Risikostrukturausgleichs zu untersuchen. Gleichzeitig wurde der Beirat für das Ausgleichsjahr 2019 von der Verpflichtung zur Überprüfung der Krankheitsauswahl entbunden.

Sondergutachten 2017 / Evaluation

Sondergutachten zu den Wirkungen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs vom 27.11.2017 (korrigierte Fassung vom 25.01.2018)

Korrigendum zum Sondergutachten (25.01.2018)

Zusammenfassung des Sondergutachtens zu den Wirkungen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs vom 19.10.2017

Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit vom 13. Dezember 2016: Mit dem Erlass wurde der Wissenschaftliche Beirat beauftragt, bis zum 30. September 2017 in einem Sondergutachten die Wirkungen des Morbi-RSA - unter Berücksichtigung der bisher vorliegenden RSA-Jahresausgleiche - zu überprüfen sowie die Folgen relevanter Vorschläge zur Veränderung des Morbi-RSA empirisch abzuschätzen. Gleichzeitig wurde der Beirat für das Ausgleichsjahr 2018 von der Verpflichtung zur Überprüfung der Krankheitsauswahl entbunden.

Evaluationsbericht 2011

Mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 12. November 2010 war der Wissenschaftliche Beirat beauftragt worden, bis Ende März 2011 auf Basis der Ergebnisse des RSA-Jahresausgleichs die Wirkungen des Morbi-RSA zu überprüfen sowie die Folgen relevanter Vorschläge zur Veränderung des Morbi-RSA empirisch abzuschätzen.

Evaluationsbericht zum Jahresausgleich 2009 im Risikostrukturausgleich

Gutachten Krankheitsauswahl

Im Rahmen des Errichtungserlasses wurde der Wissenschaftliche Beirat aufgefordert bis zum 31. Oktober 2007 ein Gutachten zur erstmaligen Auswahl der 50 bis 80 dem Klassifikationsmodell zugrunde zu legenden Krankheiten zu erstatten.

Gutachten Krankheitsauswahl 2007

Anhang