Risikostrukturausgleich

Datenmeldungen für den Risikostrukturausgleich

Für die Durchführung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und seine Weiterentwicklung sind umfangreiche Datenmeldungen der Krankenkassen an das Bundesamt für Soziale Sicherung erforderlich. Der GKV-Spitzenverband bestimmt im Einvernehmen mit dem BAS das Nähere über das Verfahren der Datenerhebung und -übermittlung.

Gemäß § 7 und § 9 RSAV zu erhebende Individualdaten wie Versichertenstammdaten, Morbiditätsinformationen und Leistungsausgaben werden vor der Weiterleitung an das BAS von den Krankenkassen pseudonymisiert.

    Bestimmungen des GKV-Spitzenverbandes

    In den Bestimmungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 267 Abs. 4 Satz 2 SGB V und deren Anlagen finden Sie Näheres zum Datenmeldeverfahren für den Risikostrukturausgleich, zum Datenmeldeverfahren zur Durchführung des Einkommensausgleichs sowie zur Datenmeldung für die Vorsorgepauschale. Die Bestimmungen werden vom GKV-Spitzenverband im Einvernehmen mit dem BAS kontinuierlich an die geltende Rechtslage sowie den damit verbundenen Datenerhebungsbedarf angepasst und in der Regel jährlich zu Beginn eines neuen Schlüsseljahres bekannt gegeben. 

    Die Anlage 1.1 zur Bestimmung beinhaltet eine Übersicht der im Rahmen der Zuweisungsermittlung berücksichtigungsfähigen bzw. nicht berücksichtigungsfähigen Konten. Die Anlage 1.1 wird - nach Abstimmung mit dem GKV-SV - vom BAS auf Grundlage des jeweils aktuellen Erlasses des BMG zum GKV-Kontenrahmen erstellt und den Krankenkassen bekannt gegeben.

    Die nachfolgenden Dokumente stehen Ihnen als PDF zum Download zur Verfügung.

        Bestimmung des GKV-Spitzenverbandes nach § 269 Abs. 8 Satz 1 SGB V zur Datenerhebung nach § 269 Abs. 4 SGB V (Rechnungssummen Auslandsversicherte, Satzart 150)

        Die im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Soziale Sicherung beschlossene Datenmeldebestimmung nach § 269 Abs. 8 Satz 1 SGB V regelt die Vorgaben zur Erhebung und Übermittlung der nach dem Wohnstaat differenzierten Summen der von den Krankenkassen für Auslandsversicherte beglichenen Rechnungsbeträge, die ab dem Berichtsjahr 2020 für jedes Jahr bis zu 15. August des jeweiligen Folgejahres durch den GKV-Spitzenverband, Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) erfolgt (§ 269 Abs. 4 SGB V). Die Datenmeldebestimmung sowie dessen Anlage finden Sie hier zum Download:

        Bestimmung des GKV-Spitzenverbandes nach § 269 Abs. 8 Satz 1 SGB V vom 06.12.2021 (ZIP) (ZIP / 90 KB)

        Prüfsumme SHA256: 627f990e409d2eaf81f059ca96b31865d333404d1fd886f58525defb1c686f16-00000001

        Datenbereinigungskonzept (DBK)

        Das Fehlerverfahren ist ein zentraler Bestandteil im Prozess zur Datenbereinigung der von den Krankenkassen über den GKV-Spitzenverband gemeldeten Daten. Der Umgang des BAS mit fehlerhaften Daten wird für alle Beteiligten nachvollziehbar und transparent gehalten.

        DBK zur Datenerhebung 2020/2021 im Schlüsseljahr 2022/2023 (Stand 24.08.2022) (Excel-Datei) (XLSX / 27 KB)

        Prüfsumme: SHA256: 3efb6816fa70baddd5011a016b4efc91f0d68f9c6b202f753e9043b8a07336e0

        Gutachten zur Stichprobenplanung

        Für die Planung der Stichprobe von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung mit versichertenbezogenen Angaben zu den Diagnosen, verordneten Arzneimitteln und den Leistungsausgaben nach § 30 RSAV (in der bis zum 31.03.2020 gültigen Fassung) wurde vom BAS eine gutachterliche Expertise zu Umfang, Art und Auswahl einer Stichprobe für die Datenerhebung zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs (§ 30 RSAV) in Auftrag gegeben.

        Gutachten zur Stichprobenplanung (PDF)  (PDF / 202 KB)(erstattet von Prof. Dr. Thomas Schäfer, März 2007)